Braucht mein Bäcker eine Website?

Blöde Frage!
Natürlich braucht er eine Website!
„Warum?“ werden Sie jetzt fragen.
Ich fahre da hin und hole meine Brötchen, mein Brot, meine Kuchen,…, und das war’s.
Ja, Sie, aber ich möchte nun aber z.B. Samstag Abend wissen, ob er auch sonntags geöffnet hat und, falls ja, ab wann?
Und wenn es ein Filialbetrieb ist: Welche Filiale hat geöffnet?
Muss ich zur Zentrale oder kann ich zu einer Filiale in der Nähe fahren?
Und wo ist die? Wie komme ich da hin?
Es gibt natürlich Telefon, um das herauszufinden, aber dann muss ich auch die Telefonnummer herausfinden (, wenn ich nicht gerade nicht die Brötchentüte meines Lieblingsbäckers zur Hand habe, auf der diese abgedruckt ist. Auf Ihrer auch?), da anrufen, mir das irgendwo notieren,…
Suchen Sie Telefonnummern, die Sie nicht kennen oder an die Sie sich nicht mehr erinnern, im Telefonbuch?
Haben Sie so etwas noch?
Oder schauen Sie, wenn Sie nach einem Dienstleister suchen, in die Gelben Seiten?
Oder sind es schon deren Online-Pendants telefonbuch.de, dasOertliche.de oder gelbeSeiten.de?
Also:
Allein aus diesen Gründen sollte mein Bäcker (und auch Ihrer) eine Website haben.
Die muss nicht umfangreich sein, sondern kann aus einer Seite bestehen, auf der die häufigsten Fragen beantwortet werden, die bestehende wie potentielle Kund(inn)en haben und oft auf der Pflichtseite des Impressums beantwortet werden.
Zumeist decken sich die mit den W-Fragen:
Was?, wo?, wer?, wie?, wann? und vielleicht auch warum?
Toll wäre es dann, wenn dieser Bäcker dann eine Internet-Adresse wählte, die man/frau sich gut merken oder finden kann, so etwas wie Baecker-Ritterhude.de.
Die Adresse ist aber z.B. noch nicht besetzt.
Ich weiß, dass Unternehmen, die inhabergeführt sind, gerne diesen Namen auch im Internet führen wollen, aber schlau ist das nicht, denn ich kann mir czech-ohz.de nicht gut merken, baecker-czech.de vielleicht schon eher.
So eine Internetadresse kostet heutzutage, wenn sie zu einem bestehenden Paket hinzugebucht wird, ca. EUR 1,– im Monat, u.U. sogar weniger.
Eine Unternehmen sollte also noch die Adressen dazubuchen, die auf die selben Inhalte verweisen.
Eine Website sollte zuerst Fragen beantworten, denn aus diesem Grund kommen die meisten neuen Besucher(inn)en und auch manche, die die Website schon häufiger besucht haben.
Und wenn sie diese Fragen beantwortet hat, dann darf das Unternehmen auch gerne Informationen und anderes zur Verfügung stellen, für sich und seine Produkte werben, neue Produkte vorstellen, usw.

Ich werde Herrn Czech mal schreiben, um herauszufinden, ob er das nicht ähnlich sieht.