Deutsch- und englischsprachige Webdesign- und CSS-Gurus, Teil 2

Bleiben wir bei den Autor(inn)en, in diesem Fall einen der bekanntesten deutschsprachigen Autoren im Bereich des Webdesigns: Peter Müller.
Vor fünf Jahren hatte Peter die Idee ein Buch über CSS zu schreiben. Weil der Titel CSS oder Cascading Style Sheets zu langweilig und wenig einprägsam war, orientierte er sich an dem gleichen Prinzip wie HTML und CSS, nämlich dem der Kästen, auf Englisch boxes, und nannte es „Little Boxes„. Er brachte es im Eigenverlag heraus, über books on demand und der Rest ist Geschichte, die hier nachzulesen ist.
Peter stellt hier den Inhalt von Little Boxes, Teil 1, mit Stand der zweiten Auflage von 2009 kostenlos zum online lesen zur Verfügung.
Inzwischen ist Little Boxes das meistgekaufte Einsteigerbuch zu diesem Thema.
Die nachfolgenden Auflagen, die dann beim Verlag Markt und Technik erschienen, hießen dann „Little Boxes, Teil 1“, denn aufgrund des großen Erfolgs hatte sich Peter entschieden, ein weiterführendes Buch zu schreiben, „Little Boxes, Teil 2“.
Inzwischen gibt es „Little Boxes, Teil 1“, „Little Boxes, Teil 2“, „Little Boxes, Teil 0(!)“ und die Videotrainings zu Teil 1 und 2.
Am 28.06.2011 erscheint nun das „Das große Little-Boxes-Buch„, das Teil 1 und 2 vereint.
Wer mit Webdesign im Allgemeinen und HTML und CSS im Speziellen anfangen will, sollte sich diese Buch kaufen und/oder auf das Erscheinen des Videotrainings warten.

Deutsch- und englischsprachige (Web-)Design- und CSS-Gurus, Teil 1

Da ich für eine längere Zeit krank bin, und aus diesem Grund keine Aufträge bearbeiten kann, ist das eine gute Gelegenheit, auf hervorragende Kolleg(inn)en hinzuweisen, aus dem deutschsprachigen wie englischsprachigen Raum.
Das hatte ich schon lange vor, jetzt komme ich dazu.
Als erstes fällt mir immer Manuela Hoffmann ein, die Göttin des Webdesigns mit Standort Berlin. Früher hat sie viel auf Ihrer Seite Pixelgraphix über Ihre Arbeit als Grafikerin und (Web-) Designerin geschrieben, heute folgt man/frau ihr besser auf Twitter, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Sie ist die Autorin von Modernes Webdesign (2. Auflage) und Co-Autorin von Professionelles Webdesign mit (X)HTML und CSS (2. Auflage), die beide bei Galileo-Press erschienen sind.
Sie ist natürlich auch Mitglied der WebKrauts, die sich für den Einsatz von Webstandards stark machen. Die Webkrauts sollen Thema eines der folgenden Posts in dieser Reihe werden.

Braucht mein Bäcker eine Website?

Blöde Frage!
Natürlich braucht er eine Website!
„Warum?“ werden Sie jetzt fragen.
Ich fahre da hin und hole meine Brötchen, mein Brot, meine Kuchen,…, und das war’s.
Ja, Sie, aber ich möchte nun aber z.B. Samstag Abend wissen, ob er auch sonntags geöffnet hat und, falls ja, ab wann?
Und wenn es ein Filialbetrieb ist: Welche Filiale hat geöffnet?
Muss ich zur Zentrale oder kann ich zu einer Filiale in der Nähe fahren?
Und wo ist die? Wie komme ich da hin?
Es gibt natürlich Telefon, um das herauszufinden, aber dann muss ich auch die Telefonnummer herausfinden (, wenn ich nicht gerade nicht die Brötchentüte meines Lieblingsbäckers zur Hand habe, auf der diese abgedruckt ist. Auf Ihrer auch?), da anrufen, mir das irgendwo notieren,…
Suchen Sie Telefonnummern, die Sie nicht kennen oder an die Sie sich nicht mehr erinnern, im Telefonbuch?
Haben Sie so etwas noch?
Oder schauen Sie, wenn Sie nach einem Dienstleister suchen, in die Gelben Seiten?
Oder sind es schon deren Online-Pendants telefonbuch.de, dasOertliche.de oder gelbeSeiten.de?
Also:
Allein aus diesen Gründen sollte mein Bäcker (und auch Ihrer) eine Website haben.
Die muss nicht umfangreich sein, sondern kann aus einer Seite bestehen, auf der die häufigsten Fragen beantwortet werden, die bestehende wie potentielle Kund(inn)en haben und oft auf der Pflichtseite des Impressums beantwortet werden.
Zumeist decken sich die mit den W-Fragen:
Was?, wo?, wer?, wie?, wann? und vielleicht auch warum?
Toll wäre es dann, wenn dieser Bäcker dann eine Internet-Adresse wählte, die man/frau sich gut merken oder finden kann, so etwas wie Baecker-Ritterhude.de.
Die Adresse ist aber z.B. noch nicht besetzt.
Ich weiß, dass Unternehmen, die inhabergeführt sind, gerne diesen Namen auch im Internet führen wollen, aber schlau ist das nicht, denn ich kann mir czech-ohz.de nicht gut merken, baecker-czech.de vielleicht schon eher.
So eine Internetadresse kostet heutzutage, wenn sie zu einem bestehenden Paket hinzugebucht wird, ca. EUR 1,– im Monat, u.U. sogar weniger.
Eine Unternehmen sollte also noch die Adressen dazubuchen, die auf die selben Inhalte verweisen.
Eine Website sollte zuerst Fragen beantworten, denn aus diesem Grund kommen die meisten neuen Besucher(inn)en und auch manche, die die Website schon häufiger besucht haben.
Und wenn sie diese Fragen beantwortet hat, dann darf das Unternehmen auch gerne Informationen und anderes zur Verfügung stellen, für sich und seine Produkte werben, neue Produkte vorstellen, usw.

Ich werde Herrn Czech mal schreiben, um herauszufinden, ob er das nicht ähnlich sieht.